Das Salz in der Schokolade
8. Mai 2011 1 Kommentar
Der Norweger ist anders. Zum Beispiel hat er nichts Besseres zu tun als der Wärme zu entfliehen, um in den Bergen Skifahren zu gehen, sobald der Schnee in Oslo endlich geschmolzen ist. Wenn er vom Skifahren spricht, meint er aber meistens nicht das, was man in Österreich darunter versteht. Eigentlich spricht er dann vom Langlaufen. Hermann Maier ist hier auch nur “irgendein alter Abfahrer”. Der große Held ist die Langlauflegende Bjørn Dæhlie.
Die Unterschiede hören aber beim Wintersport noch lange nicht auf. Grundsätzlich scheinen hier viel mehr Leute blond zu sein als bei uns. Und auch größer. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob die vielen Blondinen nicht auf eine überdurchschnittlich große Beliebtheit von Haar-Färbeprodukten zurückzuführen sind. Man hat hier anscheinend das Gefühl ein gewisses Image aufrechterhalten zu müssen. Die helle Haarfarbe passt wohl auch besser zur nordischen Unterkühltheit.
Daneben gibt es natürlich auch ganz viele Kleinigkeiten. Wenn man sich hier zum Beispiel ost aufs Brot legt, ist das nicht etwa der kreative Umgang mit einer Himmelsrichtung, sondern einfach nur Käse. Vorspiel ist, wenn sich junge Leute vor dem Ausgehen zu Hause zum Trinken treffen, um Geld zu sparen. Sonst nichts. Und Butter ist oft nur gesalzen zu bekommen. Genau so wie Schokolade.
Dann gibts auch noch Royksopp:

Hoere ich da kritik an blondinen